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Immer engagiert und offen

Kirchwerder.  Er hinterlässt eine große Lücke: Jürgen Mohn ist am Dienstag, wenige Wochen vor seinem 64. Geburtstag, einer Krebserkrankung erlegen und im Kreis seiner Familie gestorben.

Der Gas- und Wasserinstallateur- und Klempnermeister war nicht nur wegen seines handwerklichen Könnens weithin bekannt. Als Begründer der Werbegemeinschaft Bergedorfer Sanitärfachleute waren er und seine Kollegen immer mit einem Messestand auf den Bergedorfer Bautagen präsent. „Er hat mit seiner offenen, fröhlichen und freundlichen Art das Miteinander in unserem Bezirk geprägt“, sagt Berufskollege Walther Meyer.

Zudem engagierte sich der gebürtige Vierländer vielfältig. Der Brandmeister gehörte 45 Jahre lang der Freiwilligen Feuerwehr Neuengamme an, die letzten fünf Jahre in der Ehrenabteilung. Seit seinem 17. Lebensjahr war er auch im Musikzug der Wehr aktiv, gab mit den tiefen Tubatönen den Ton an. Die Förderung und der Erhalt des Musikzuges, den er in späteren Jahren auch über längere Zeiträume leitete, lag ihm immer ganz besonders am Herzen. „Er war unheimlich sympathisch, einer, auf den man sich immer verlassen konnte“, sagt Addi Steffens (67), Weggefährte und früherer Wehrführer. Christa Mohn habe ihren Mann immer unterstützt, beide seien liebenswerte und überall gern gesehene Gäste gewesen.

Jürgen Mohn war ein Vereinsmensch, unterstützte diverse Vereine auch durch seine passive Mitgliedschaft und tatkräftige Hilfe. Gern organisierte er die Kirchwerder Kulturtage mit. Nicht minder zuverlässig war Jürgen Mohn als Mitglied der Vierländer Schützengesellschaft: 46 Jahre lang engagierte er sich in deren Reihen, brachte sich unter anderem ein beim Umbau der Schießhalle und der Sportanlagen. Wie selbstverständlich war er stets zur Stelle, wenn beim Kindervergnügen zum Schützenfest eine helfende Hand gefragt war. „Als er 1971 eintrat, wurde er gleich Jungschützenkönig“, erzählt VSG-Vorsitzender Walther Meyer. 45 Jahre lang packte Jürgen Mohn in der Platzkommission der VSG mit an, war dreimal Platzkönig und erhielt den Beinamen „Wonniger“.

 Jürgen Mohn hinterlässt seine Frau Christa und die erwachsenen Söhne Christian und Henning sowie zwei Enkelkinder. Die Trauerfeier beginnt am Donnerstag, 19. Januar, um 13 Uhr in der Kirchwerder St.-Severini-Kirche am Kirchenheerweg.
Quelle: Hamburger Abendblatt/Bergedorfer Zeitung

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